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Rettungswesten & Schwimmwesten – Sicherheit für Wassersport & Bootsfahrt
Unterschied zwischen Rettungswesten und Schwimmwesten
- Rettungswesten sind darauf ausgelegt, den Träger auch in bewusstlosem Zustand in eine sichere Rückenlage zu drehen und die Atemwege über Wasser zu halten. Sie bieten hohen Auftrieb und sind für den Einsatz auf See oder bei rauen Bedingungen geeignet.
- Schwimmwesten hingegen sorgen für zusätzlichen Auftrieb und Bewegungsfreiheit, bieten jedoch keinen automatischen Drehmechanismus. Sie eignen sich vor allem für Aktivitäten in geschützten Gewässern wie Kanufahren, Stand-Up-Paddling oder beim Segeln auf Binnengewässern.
Auftriebsklassen und ihre Bedeutung
Arten von Rettungswesten und Schwimmwesten
- Feststoffwesten – Diese Westen sind wartungsfrei und haben feste Auftriebselemente aus Schaumstoff. Sie sind robust und langlebig, jedoch etwas voluminöser als aufblasbare Modelle.
- Automatik-Rettungswesten – Sie lösen sich bei Wasserkontakt automatisch aus und bieten hohen Schutz. Automatikwesten sind besonders für Segler und Offshore-Einsätze geeignet.
- Manuelle Rettungswesten – Diese Westen werden per Hand ausgelöst und ermöglichen dem Träger die volle Kontrolle. Sie sind vor allem bei erfahrenen Wassersportlern beliebt.
Richtige Lagerung und Pflege von Rettungswesten
- Trocken und lichtgeschützt aufbewahren: Vermeiden Sie Feuchtigkeit und direkte Sonneneinstrahlung, da diese das Material und die Auslöseeinheit beschädigen können.
- Nicht in luftdichten Behältern lagern: Rettungswesten sollten belüftet werden, um Schimmelbildung zu verhindern.
- Regelmäßige Sichtprüfung: Kontrollieren Sie die Weste vor jeder Nutzung auf Beschädigungen, insbesondere an Nähten, Verschlüssen und dem Auftriebskörper.
- Wartung nach Herstellerangaben: Automatikwesten müssen regelmäßig gewartet werden, einschließlich der Überprüfung der CO₂-Kartusche und der Auslösetablette.
Empfohlenes Zubehör für Rettungswesten
- CO₂-Kartuschen und Wartungskits zur regelmäßigen Instandhaltung von Automatikwesten.
- Rettungswestenlichter, die bei Dunkelheit für eine bessere Sichtbarkeit sorgen.
- Sprayhoods, um das Risiko des Einatmens von Spritzwasser zu verringern.
- Pfeifen oder Signalleuchten, um auf sich aufmerksam zu machen.
- Lifelines und Sicherheitsleinen, die ein Überbordgehen verhindern.
- Schrittgurte für eine optimale Fixierung der Weste am Körper.
Tipps zur Auswahl der richtigen Rettungsweste
- Einsatzgebiet berücksichtigen: Für Binnengewässer reicht oft eine 100 N Weste, während auf See mindestens eine 150 N Automatik-Rettungsweste empfohlen wird.
- Automatik- oder manuelle Auslösung? Automatikwesten bieten mehr Sicherheit, da sie sich bei Wasserkontakt selbstständig auslösen. Für sportliche Aktivitäten auf ruhigem Wasser kann eine manuelle Auslösung sinnvoll sein, um versehentliches Auslösen zu vermeiden.
- Passform und Komfort: Eine Weste sollte eng anliegen, aber gleichzeitig Bewegungsfreiheit bieten. Verstellbare Gurte und ein Schrittgurt sorgen für sicheren Sitz.
- Zusätzliche Funktionen prüfen: Viele Westen sind mit integrierten Rettungsleuchten, Schrittgurten und Sprayschutz ausgestattet. Für Hochsee-Einsätze erhöhen diese Extras die Sicherheit erheblich.
Kinderrettungswesten – Sicherheit für die Kleinsten
- Passgenaue Größen: Westen für Kinder sind nach Gewichtsklassen gestaffelt, um eine optimale Auftriebskraft zu bieten.
- Hoher Kragen und Schrittgurte: Ein Kragen stützt den Kopf über Wasser, während Schrittgurte ein Verrutschen der Weste verhindern.
- Leuchtende Farben und Reflektoren: Diese erhöhen die Sichtbarkeit und helfen, Kinder schneller zu lokalisieren.
- Ohnmachtssicherheit: Insbesondere für kleine Kinder und Nichtschwimmer sollte auf ohnmachtssichere Westen mit mindestens 100 N geachtet werden.
Rettungswesten für Hunde und Katzen
- Ergonomische Passform: Für ausreichend Bewegungsfreiheit beim Schwimmen.
- Griffe zum Hochziehen: Die meisten Westen sind mit robusten Tragegriffen ausgestattet, um das Tier sicher aus dem Wasser zu ziehen.
- Reflektoren und Signalfarben: Für eine bessere Sichtbarkeit auch bei schlechter Sicht.
Feststoffwesten oder Schwimmwesten eignen sich ideal für Binnengewässer und Wassersportarten wie Kajakfahren, Stand-up-Paddling, Jollensegeln und Rudern. Da bei diesen Aktivitäten häufig Kontakt mit Wasser besteht, macht eine automatische Auslösung wenig Sinn. Diese Schwimmhilfen bieten Ihnen viel Bewegungsfreiheit und sind leicht zu tragen. Für Binnenreviere reicht meist eine automatische Rettungsweste mit 150 Newton (N) Auftrieb aus. Im Offshore-Bereich, auf hoher See oder bei extremen Bedingungen empfehlen sich Rettungswesten mit mindestens 275 Newton (N) Auftrieb. Zusätzliche Sicherheitsfeatures wie Harness-Befestigung, Spritzschutz, Signalleuchte, integriertes GPS und CO₂-Nachrüstsätze bieten Ihnen noch mehr Schutz in Notfällen.
Bei Feststoffwesten wird die Größe nach dem Körpergewicht gewählt. Automatische Rettungswesten sind in Auftriebsklassen unterteilt, wobei neben dem Körpergewicht auch die Bekleidung eine entscheidende Rolle spielt. Für Segeltörns im Sommer, bei denen Sie leichte Kleidung tragen, ist eine 150N-Weste ausreichend. Wenn Sie jedoch mit schwerem Offshore-Ölzeug, Kälteschutzanzügen oder Segelstiefeln unterwegs sind, sollten Sie eine 275N- oder 300N-Rettungsweste wählen, um maximale Sicherheit zu gewährleisten.