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Rettungswesten & Schwimmwesten – Sicherheit für Wassersport & Bootsfahrt
Rettungswesten und Schwimmwesten sind unverzichtbare Sicherheitsausrüstung für jede Aktivität auf dem Wasser. Ob auf Binnengewässern oder bei Hochseefahrten – sie schützen zuverlässig und können im Ernstfall Leben retten. Die Wahl der richtigen Weste hängt vom Einsatzzweck, der gewünschten Sicherheitsstufe und dem individuellen Tragekomfort ab. Im boatoon.com Online-Shop finden Sie hochwertige Rettungswesten der Marken Secumar, Baltic, Spinlock, Crewsaver und Marinepool sowie Zubehör für Rettungswesten.
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Spinlock Deckvest 6D 275N Rettungsweste mit UML Elite Pro Sensor 419,90 €* 469,00 €* (10.47% gespart)
Modell: Schwarz mit HRS (Harness Release System)
Varianten ab 329,00 €*
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Baltic Legend 305 N Aufblasbare Rettungsweste SLA Auto Harness 224,90 €* 289,90 €* (22.42% gespart)
Farbe: Schwarz
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Crewsaver CrewFit 180N Pro Rettungsweste mit Harness 179,90 €* 215,00 €* (16.33% gespart)
Farbe: schwarz
Varianten ab 152,90 €*
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Baltic Legend 190 Automatik Rettungsweste
Auslösung: Automatik Harness SLA
Verfügbarkeit auf Anfrage
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Secumar Ultra 170 Rettungsweste 167,50 €* 199,90 €* (16.21% gespart)
Farbe / Modell: Grau/schwarz mit Harness
Varianten ab 144,50 €*
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Spinlock Deckvest 6D 170N Rettungsweste mit UML Elite Pro Sensor 369,90 €* 409,00 €* (9.56% gespart)
Modell: Pacific Blue/Schwarz mit HRS (Harness Release System)
Varianten ab 321,90 €*
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Secumar Bravo Print Kinderschwimmweste 100N 54,90 €* 60,90 €* (9.85% gespart)
Körpergewicht: 20 - 30 Kg
Varianten ab 47,90 €*
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Baltic Athena 165 Aufblasbare Rettungswesten 179,90 €* 219,90 €* (18.19% gespart)
Auslösung: Automatik Harness
Varianten ab 159,90 €*
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Secumar Jump Pro Schwimmhilfe 50N 71,90 €* 83,90 €* (14.3% gespart)
Körpergewicht: 90 - 120 Kg
Varianten ab 56,90 €*
Unterschied zwischen Rettungswesten und Schwimmwesten
Bevor eine Entscheidung getroffen wird, ist es wichtig, die Unterschiede zu kennen:
- Rettungswesten sind darauf ausgelegt, den Träger auch in bewusstlosem Zustand in eine sichere Rückenlage zu drehen und die Atemwege über Wasser zu halten. Sie bieten hohen Auftrieb und sind für den Einsatz auf See oder bei rauen Bedingungen geeignet.
- Schwimmwesten hingegen sorgen für zusätzlichen Auftrieb und Bewegungsfreiheit, bieten jedoch keinen automatischen Drehmechanismus. Sie eignen sich vor allem für Aktivitäten in geschützten Gewässern wie Kanufahren, Stand-Up-Paddling oder beim Segeln auf Binnengewässern.
Auftriebsklassen und ihre Bedeutung
50 N – Schwimmhilfen
Schwimmhilfen mit 50 Newton Auftrieb sind leicht und bieten optimalen Tragekomfort. Sie eignen sich ideal für Stand-Up-Paddling oder Segler auf Binnengewässern. Da sie nicht ohnmachtssicher sind, gelten sie nicht als Rettungswesten. Geeignet sind diese Westen für geübte Schwimmer, die sich in Ufernähe aufhalten.
100 N – Rettungswesten
Westen mit 100 Newton Auftrieb bieten mehr Sicherheit als Schwimmhilfen und sind eingeschränkt ohnmachtssicher. Sie sind vor allem für den Einsatz auf Binnengewässern und in geschützten Küstenrevieren geeignet. Die sichere Rückenlage wird unterstützt, kann jedoch bei schwerer Kleidung beeinträchtigt werden.
150 N – Rettungswesten
Diese Rettungswesten bieten mit 150 Newton Auftrieb hohen Schutz und eignen sich für Fahrten auf hoher See und anspruchsvolle Bedingungen. Sie sind nahezu uneingeschränkt ohnmachtssicher, können aber bei Schlechtwetterkleidung in ihrer Funktion eingeschränkt sein.
275 N – Rettungswesten
Mit 275 Newton bieten diese Rettungswesten maximalen Schutz auf hoher See und unter extremen Bedingungen. Selbst mit Schutzkleidung und zusätzlicher Ausrüstung bleiben sie nahezu in allen Situationen ohnmachtssicher. Diese Westen sind die beste Wahl für Offshore-Einsätze und professionelle Anwendungen.
Arten von Rettungswesten und Schwimmwesten
- Feststoffwesten – Diese Westen sind wartungsfrei und haben feste Auftriebselemente aus Schaumstoff. Sie sind robust und langlebig, jedoch etwas voluminöser als aufblasbare Modelle.
- Automatik-Rettungswesten – Sie lösen sich bei Wasserkontakt automatisch aus und bieten hohen Schutz. Automatikwesten sind besonders für Segler und Offshore-Einsätze geeignet.
- Manuelle Rettungswesten – Diese Westen werden per Hand ausgelöst und ermöglichen dem Träger die volle Kontrolle. Sie sind vor allem bei erfahrenen Wassersportlern beliebt.
Richtige Lagerung und Pflege von Rettungswesten
Damit Ihre Rettungsweste im Ernstfall zuverlässig funktioniert, ist die richtige Lagerung entscheidend:
- Trocken und lichtgeschützt aufbewahren: Vermeiden Sie Feuchtigkeit und direkte Sonneneinstrahlung, da diese das Material und die Auslöseeinheit beschädigen können.
- Nicht in luftdichten Behältern lagern: Rettungswesten sollten belüftet werden, um Schimmelbildung zu verhindern.
- Regelmäßige Sichtprüfung: Kontrollieren Sie die Weste vor jeder Nutzung auf Beschädigungen, insbesondere an Nähten, Verschlüssen und dem Auftriebskörper.
- Wartung nach Herstellerangaben: Automatikwesten müssen regelmäßig gewartet werden, einschließlich der Überprüfung der CO₂-Kartusche und der Auslösetablette.
Empfohlenes Zubehör für Rettungswesten
Neben der passenden Weste sorgt das richtige Zubehör für noch mehr Sicherheit und Komfort:
- CO₂-Kartuschen und Wartungskits zur regelmäßigen Instandhaltung von Automatikwesten.
- Rettungswestenlichter, die bei Dunkelheit für eine bessere Sichtbarkeit sorgen.
- Sprayhoods, um das Risiko des Einatmens von Spritzwasser zu verringern.
- Pfeifen oder Signalleuchten, um auf sich aufmerksam zu machen.
- Lifelines und Sicherheitsleinen, die ein Überbordgehen verhindern.
- Schrittgurte für eine optimale Fixierung der Weste am Körper.
Tipps zur Auswahl der richtigen Rettungsweste
- Einsatzgebiet berücksichtigen: Für Binnengewässer reicht oft eine 100 N Weste, während auf See mindestens eine 150 N Automatik-Rettungsweste empfohlen wird.
- Automatik- oder manuelle Auslösung? Automatikwesten bieten mehr Sicherheit, da sie sich bei Wasserkontakt selbstständig auslösen. Für sportliche Aktivitäten auf ruhigem Wasser kann eine manuelle Auslösung sinnvoll sein, um versehentliches Auslösen zu vermeiden.
- Passform und Komfort: Eine Weste sollte eng anliegen, aber gleichzeitig Bewegungsfreiheit bieten. Verstellbare Gurte und ein Schrittgurt sorgen für sicheren Sitz.
- Zusätzliche Funktionen prüfen: Viele Westen sind mit integrierten Rettungsleuchten, Schrittgurten und Sprayschutz ausgestattet. Für Hochsee-Einsätze erhöhen diese Extras die Sicherheit erheblich.
Kinderrettungswesten – Sicherheit für die Kleinsten
Kinderrettungswesten müssen besonderen Anforderungen gerecht werden, um einen sicheren Schutz zu gewährleisten:
- Passgenaue Größen: Westen für Kinder sind nach Gewichtsklassen gestaffelt, um eine optimale Auftriebskraft zu bieten.
- Hoher Kragen und Schrittgurte: Ein Kragen stützt den Kopf über Wasser, während Schrittgurte ein Verrutschen der Weste verhindern.
- Leuchtende Farben und Reflektoren: Diese erhöhen die Sichtbarkeit und helfen, Kinder schneller zu lokalisieren.
- Ohnmachtssicherheit: Insbesondere für kleine Kinder und Nichtschwimmer sollte auf ohnmachtssichere Westen mit mindestens 100 N geachtet werden.
Rettungswesten für Hunde und Katzen
Auch Haustiere sollten auf dem Wasser gut gesichert sein. Spezielle Rettungswesten für Hunde und Katzen bieten zuverlässigen Schutz und erhöhen die Sichtbarkeit:
- Ergonomische Passform: Für ausreichend Bewegungsfreiheit beim Schwimmen.
- Griffe zum Hochziehen: Die meisten Westen sind mit robusten Tragegriffen ausgestattet, um das Tier sicher aus dem Wasser zu ziehen.
- Reflektoren und Signalfarben: Für eine bessere Sichtbarkeit auch bei schlechter Sicht.
Häufige Fragen
Inhaltsverzeichnis
Welche Rettungsweste für welche Anwendung?
Feststoffwesten oder Schwimmwesten eignen sich ideal für Binnengewässer und Wassersportarten wie Kajakfahren, Stand-up-Paddling, Jollensegeln und Rudern. Da bei diesen Aktivitäten häufig Kontakt mit Wasser besteht, macht eine automatische Auslösung wenig Sinn. Diese Schwimmhilfen bieten Ihnen viel Bewegungsfreiheit und sind leicht zu tragen. Für Binnenreviere reicht meist eine automatische Rettungsweste mit 150 Newton (N) Auftrieb aus.
Im Offshore-Bereich, auf hoher See oder bei extremen Bedingungen empfehlen sich Rettungswesten mit mindestens 275 Newton (N) Auftrieb. Zusätzliche Sicherheitsfeatures wie Harness-Befestigung, Spritzschutz, Signalleuchte, integriertes GPS und CO₂-Nachrüstsätze bieten Ihnen noch mehr Schutz in Notfällen.
Welche Rettungsweste für welches Gewicht?
Bei Feststoffwesten wird die Größe nach dem Körpergewicht gewählt. Automatische Rettungswesten sind in Auftriebsklassen unterteilt, wobei neben dem Körpergewicht auch die Bekleidung eine entscheidende Rolle spielt. Für Segeltörns im Sommer, bei denen Sie leichte Kleidung tragen, ist eine 150N-Weste ausreichend.
Wenn Sie jedoch mit schwerem Offshore-Ölzeug, Kälteschutzanzügen oder Segelstiefeln unterwegs sind, sollten Sie eine 275N- oder 300N-Rettungsweste wählen, um maximale Sicherheit zu gewährleisten.
Wie funktioniert eine automatische Rettungsweste?
Eine automatische Rettungsweste ist mit einer CO₂-Auslöseeinheit ausgestattet, die bei Wasserkontakt den Schwimmkörper in Sekundenbruchteilen aufbläst. Die Auslösetablette, die in der Vorrichtung sitzt, zerfällt bei Kontakt mit Wasser und aktiviert die CO₂-Kapsel.
Viele Modelle bieten die Möglichkeit, von der automatischen Auslösung auf Handauslösung umzuschalten. Dies ist besonders bei starkem Seegang sinnvoll, um ein unbeabsichtigtes Aufblasen zu vermeiden. Diese Funktion ist bei Offshore-Einsätzen, auf Yachten und bei rauer Witterung äußerst praktisch.
Wie oft müssen Rettungswesten gewartet werden?
Die regelmäßige Wartung von Rettungswesten ist unverzichtbar. Jeder Hersteller gibt die entsprechenden Wartungsintervalle vor, die Sie auf dem Wartungsetikett an der Weste finden. Während der Wartung werden der Schwimmkörper, die CO₂-Kapsel, die Auslösetablette und weitere Komponenten geprüft und gegebenenfalls ersetzt.
Im Freizeitbereich ist eine Wartung alle zwei Jahre üblich. Im gewerblichen Bereich, etwa bei Charteryachten oder in der Berufsschifffahrt, sind die Intervalle oft kürzer. Die Wartung erfolgt entweder beim Hersteller oder in einer autorisierten Wartungsstation.
Was ist eine Auftriebsweste?
Auftriebswesten sind Schwimmhilfen, die den Nutzer beim Schwimmen unterstützen und entlasten. Sie bieten jedoch keinen vollständigen Schutz vor dem Ertrinken. Anders als Rettungswesten drehen Auftriebswesten die Person nicht automatisch in die Rückenlage. Sie eignen sich für ruhige Gewässer und Wassersportarten wie Kanu, Jetski, Windsurfen oder Wasserski.
Wie berechnet man den notwendigen Auftrieb?
Der notwendige Auftrieb hängt von mehreren Faktoren ab: dem Einsatzbereich (z. B. Segelyacht, Motorboot, Kajak) und der getragenen Bekleidung. DIN EN ISO 12402 definiert die Mindestanforderungen an Rettungswesten und Schwimmhilfen.
Für Badebekleidung genügt eine 150N-Weste, während bei schwerem Offshore-Ölzeug eine 275N- oder 300N-Weste erforderlich ist, um ausreichend Sicherheitsreserven zu gewährleisten.
Sind Rettungswesten Pflicht?
Für den Freizeitbereich besteht in Deutschland keine allgemeine Rettungswestenpflicht. Eine Ausnahme bildet der gewerbliche Bereich, beispielsweise auf Charteryachten, wo eine Ausrüstungspflicht besteht.
In bestimmten Regionen ist das Mitführen von Rettungswesten für jedes Crewmitglied vorgeschrieben. Informieren Sie sich bei der Wasserschutzpolizei oder dem Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt über die lokalen Vorschriften. Wassersportverbände wie die DLRG, die DGzRS und der Deutsche Segler-Verband empfehlen grundsätzlich das Tragen einer geeigneten Rettungsweste.
Welche Rettungswesten für Kinder?
Für Babys unter 5 Kilogramm sind Rettungswesten nicht geeignet. Ab 6 Kilogramm Gewicht gibt es spezielle Baby-Schwimmhilfen mit Rettungsschlaufe, um das Kind schnell an Bord zu ziehen. Ab etwa 15 Kilogramm können Kinder auch automatische Rettungswesten tragen. Eine gute Kinderschwimmweste sollte über einen Kragen und einen Schrittgurt verfügen, um das Abrutschen zu verhindern.
Welche Rettungswesten für Hunde?
Rettungswesten für Hunde sind speziell für den tierischen Begleiter auf Segelbooten oder Motorbooten konzipiert. Sie bestehen aus einem Feststoffkern und besitzen am Rücken einen Griff, mit dem der Hund schnell wieder an Bord gezogen werden kann. Die Auswahl der Größe richtet sich nach der Hunderasse und dem Gewicht. Achten Sie auf eine gute Passform und einen sicheren Verschluss.